Filmarchiv

Hier finden Sie alle Filme die bisher im italienischen Filmclub gezeigt wurden:

S = deutsch synchronisierte Fassung
OF = italienische Originalfassung
OmU = italienische Originalsprache mit deutschen Untertiteln
OmitU = italienische Originalsprache mit italienischen Untertiteln
OmenU = italienische Originalsprache mit englischen Untertiteln

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16.02.2017, 20:00

QUO VADO (DER VOLLPOSTEN)

Italien 2016, Dauer: 86 min, Regie: Gennaro Nunziante - OmU
Darsteller: Checco Zalone, Eleonora Giovanardi, Sonia Bergamasco u.a.

STAR WARS und HARRY POTTER haben es nicht geschafft: der Publikumsliebling der Italiener war Checco Zalone in QUO VADO? .
Die Filme mit der vom Musiker und Komiker Luca Pasquale Medici geschaffenen Kunstfigur Checco Zalone verzeichnen in Italien einen Publikumsrekord nach dem anderen. Der ich-bezogene und naiv-beharrliche Typ, der sich durch den Trubel und die Widrigkeiten der Welt nicht von seinem Weg abbringen lässt, trifft mit seinem großen Herz und seiner leidenschaftlichen Liebe offensichtlich die Befindlichkeiten der italienischen Seele.
In QUO VADO? versucht Checco seinen „posto fisso“ (eine beamtenähnliche Stelle) zu verteidigen, der durch eine absurde Verwaltungsreform gefährdet ist. Das führt ihn durch absurde, amüsante und satirische Situationen, in denen auch Krisen und Erfüllungen der Liebe nicht zu kurz kommen.
Mit dem Sinn für gut gesetzte Pointen und Situationskomik fügt die Figur des Checco Zalone dem italienischen Komödienfilm ein qualitativ neues Kapitel hinzu und spielt dabei auch mit Klischees und Vorurteilen.
16.03.2017, 20:00

IO E LEI (FÜR IMMER EINS)

Italien 2015, Dauer: 102 min, Regie: Maria Sole Tognazzi - OmU
Darsteller: Margherita Buy, Sabrina Ferilli, Fausto Maria Sciarappa u.a.

Vordergründig wird die Geschichte zweier mittelalter lesbischer Frauen erzählt. Aber es geht auch um die Belastbarkeit der Liebe, die Frage der persönlichen Identität und Aufrichtigkeit und nicht zuletzt um eine Lebenskrise in der Mitte des Lebens.
Obwohl Federica und Marina schon seit Jahren zusammen leben, hat Federica Probleme damit, sich öffentlich zu der Beziehung zu bekennen. Sie hat ihren Mann seinerzeit verlassen, um mit Marina zusammen zu leben und fürchtet sich vor der Reaktion der Umwelt, während diese offen mit ihrer Leidenschaft umgeht. Sie glaubt an die feste gemeinsame Beziehung, aber Federica gerät in eine Krise. Ein Wendepunkt deutet sich an.
Ein sensibler und berührender Film mit Starbesetzung: Margherita Buy als Federica und Sabrina Ferilli als Marina.
20.04.2017, 20:00

LA PAZZA GIOIA (DIE ÜBERGLÜCKLICHEN )

Italien/Frankreich 2016, Dauer: 118 min, Regie: Paolo Virzì - OmU
Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Valentina Carnelutti u.a.

Nach TUTTA LA VITA DAVANTI und IL CAPITALE UMANO erzählt Paolo Virzì in diesem Roadmovie von der verrückten Freundschaft zweier sehr verschiedener Frauen.
Die Gräfin und Quasselstrippe Maria Beatrice verliert wegen der Beziehung zu einem Berufsverbrecher ihre gesellschaftliche Reputation. Als sie während der psychologischen Behandlung in einer Klinik die Außenseiterin Donatella kennenlernt, nutzen die Beiden die Gelegenheit, auszubrechen. Mit einer Schar Psychologen auf den Fersen touren sie durch die Toskana und freunden sich an. Zwischen bipolaren Glücksschüben, manischer Zielstrebigkeit und zwanghafter Furchtlosigkeit verstehen sie sich besser als sonst jemand es könnte.
Virzìs Film ist voller Lebensfreude und gleichzeitig ein gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart.
18.05.2017, 20:00

MIA MADRE (MIA MADRE)

Italien/Frankreich/Deutschland 2015, Dauer: 106 min, Regie: Nanni Moretti - OmU
Darsteller: Margherita Buy, John Turturro, Giulia Lazzarini, Nanni Moretti u.a.

In seinem neusten Film verarbeitet Nanni Moretti den Tod seiner Mutter, indem er die drückende Atmosphäre eines Krankenhauses mit dem Chaos an einem Filmset kontrastiert. Erinnerungen und Träume der Protagonistin (Margherita Buy) ergänzen das Gesamtbild
Die Filmregisseurin Margherita hat sich von ihrem Freund getrennt, ihre Tochter geht langsam eigene Wege und am Set treibt der amerikanische Star alle in den Wahnsinn. Gleichzeitig liegt ihre Mutter ohne Hoffnung auf Gesundung im Krankenhaus. Ihr Bruder kümmert sich fürsorglich um sie, die Schwester ist überfordert.
In dieser Situation begibt sich Margherita auf die Suche nach dem wirklich Wichtigen im Leben.
Moretti gedenkt mit dem Film seiner verstorbenen Mutter, spricht aber auch über die Bedeutung von Kino, über Realität und Fiktion sowie über die Rolle der Arbeit, und deren Wichtigkeit sie für den Einzelnen.
15.06.2017, 20:00

ASMARINA (ASMARINA)

Italien 2015, Dauer: 69 min, Regie: Alan Maglio, Medhin Paolos - OmenU
Ein nahezu vergessenes Erbe postkolonialer Zeit: die über fast ein halbes Jahrhundert erfolgte Integration der eritreischen und äthiopischen Volksgruppen in das soziale und kulturelle Leben Italiens.
Alan Maglio und Medhin Paolos präsentieren in ihrem Dokumentarfilm Erinnerungen aus der Habescha-Volksgruppe in Mailand, zeigen persönliche Schicksale und untersuchen die verschiedenen Formen der Identität, Migration und des Einlebens in der Fremde.
Herausgekommen ist die Geschichte über eine ethnische Minderheit in Italien: das alltägliche Leben der dort Geborenen und derjenigen, die schon lange im Land leben oder als Flüchtlinge gerade erst angekommen sind.
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