Filmarchiv

Hier finden Sie alle Filme die bisher im italienischen Filmclub gezeigt wurden:

S = deutsch synchronisierte Fassung
OF = italienische Originalfassung
OmU = italienische Originalsprache mit deutschen Untertiteln
OmitU = italienische Originalsprache mit italienischen Untertiteln
OmenU = italienische Originalsprache mit englischen Untertiteln

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02.04.2008, 19:00

LA FAMIGLIA

Italien 1987, Dauer: 140 min, Regie: Ettore Scola– OmitU
80 Jahre Familiengeschichte – eine Welt im Kleinen. Dass draußen zwei Weltkriege stattfinden und die technische Revolution die Welt verändert, spiegelt sich nur in kleinen Ereignissen. Carlo, anfänglich das jüngste, schließlich das älteste Familienmitglied, erzählt seine Erinnerungen – die zum Teil auch Erinnerungen Scolas an seine Familie widerspiegeln. Gezeigt wird die vollständige Fassung.

Der Film lief in der Reihe Werkschau: Ettore Scola
07.05.2008, 19:00

IL VIAGGIO DI CAPITAN FRACASSA

Italien 1990, Dauer: 132 min, Regie: Ettore Scola– OmitU
„Das Leben – ein Theater“. In wenigen Filmen hat Scola dieses Motto seines Filmschaffens so wörtlich genommen. Eine Theatertruppe nimmt im 17 Jh. einen jungen Adligen mit, für den die Begegnung mit dem Theater zu Befreiung wird. In der Rolle des Capitan Fracassa führt er die Truppe mit ihrem Stück zum Erfolg. Erzählte Theatertheorie oder Lebensphilosophie im Harlekinkostüm – Scola überlässt diese Entscheidung dem Zuschauer.

Der Film lief in der Reihe Werkschau: Ettore Scola
04.06.2008, 19:00

CONCORRENZA SLEALE

Italien 2001, Dauer: 106 min, Regie: Ettore Scola– OmitU
Eine tragikomischer Film mit Starbesetzung (u.a Diego Abantantuono, Sergio Castellitto, Gérard Depardieu). Umberto und Leone betreiben zwei benachbarte Geschäfte und tragen ihre Konkurrenz mit kleinen Streichen, Schabernack und Frotzeleien aus. Doch die Situation ändert sich mit der Einführung der Rassegesetze 1938, denn Leone ist Jude. Auf einmal ist nichts mehr wie es war. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit: Für den Film gibt es keinen Deutschlandvertrieb!

Der Film lief in der Reihe Werkschau: Ettore Scola
19.06.2008, 19:00

DRAMMA DELLA GELOSIA. TUTTI I PARTICOLARI IN CRONACA

Italien/Spanien  1970, Dauer: 107 min, Regie: Ettore Scola – OmU
Eine Tragikomödie im Rom der späten 60er Jahre. Witzig und satirisch nimmt Scola die italienischen Lebensgewohnheiten und Geschlechterbeziehungen ins Visier. Der verheiratete Maurer Oreste (Marcello Mastroianni) verliebt sich in Adelaine (Monica Vitti), die er auf einer politischen Demonstration kennen gelernt hat. Aber die entscheidet sich für den charmanten Nello (Giancarlo Giannini) - mit tödlichen Folgen.

Der Film lief in der Reihe Werkschau: Ettore Scola
03.09.2008, 19:00

IL CASO ALDO MORO

Italien 1986, Dauer: 112 min, Regie: Giuseppe Ferrara – OmitU
Ferrara versucht 8 Jahre nach dem Attentat eine Rekonstruktion der verwickelten Ereignisse. Dabei rückt er die Figur Aldo Moros in den Mittelpunkt und bemüht sich um eine genaue visuelle Darstellung anhand authentischen Materials. Ihm gelingt es, die politische Dimension deutlich werden zu lassen, scheitert aber zwangsläufig an der Darstellung der (bis heute größtenteils ungeklärten) politischen Hintergründe.
Der Film erregte bei seinem Erscheinen Zorn im politischen Establishment, da erneut die Frage aufgeworfen wurde, ob Christdemokarten und Kommunisten alles taten, Moros Leben zu retten.

Der Film lief in der Reihe "Vor 30 Jahren - Entführung und Ermordung von
ALDO MORO

"Der christdemokratische Politiker Aldo Moro wurde 1978 von den linksterroristischen Roten Brigaden ermordet. Er war mehrfach Minister und von 1963 bis 1968 und 1974 bis 1976 Ministerpräsident Italiens. Umstritten war seine Befürwortung des „Historischen Kompromiss“, dem Eintritt der kommunistischen Partei PCI in die Regierungskoalition mit der christdemokratischen Democrazia Cristiana.
Am 16. März 1978 entführten die Roten Brigaden Aldo Moro . Nach 55 Tagen Gefangenschaft wurde er tot im Kofferraum eines Pkws aufgefunden.

Zwei Regisseure haben sich in erheblichem zeitlichem Abstand mit dem „Fall Aldo Moro“ auseinander gesetzt – mit zum Teil verblüffend unterschiedlichen Sichtweisen. Der 30. Jahrestag der Ermordung Aldo Moros soll Anlass sein, sich mit diesen beiden Sichtweisen zu beschäftigen."