Filmarchiv

Hier finden Sie alle Filme die bisher im italienischen Filmclub gezeigt wurden:

S = deutsch synchronisierte Fassung
OF = italienische Originalfassung
OmU = italienische Originalsprache mit deutschen Untertiteln
OmitU = italienische Originalsprache mit italienischen Untertiteln
OmenU = italienische Originalsprache mit englischen Untertiteln

Sortieren nach:
   
Es werden alle Ergebnisse angezeigt.
06.06.2007, 19:00

AGOSTINO D'IPPONA

Italien 1972, Dauer: 117 min, Regie: Roberto Rossellini – OmitU
Der heilige Augustus war 395-430 Bischof von Hippo im heutigen Algerien. Es ist die Zeit des Übergangs. 410 war es zum „Sacco di Roma“ gekommen und das Römische Reich trudelte seinem Untergang entgegen. 431, ein Jahr nach Augustus Tod, erobern die Vandalen Hippo und errichten eine hundertjährige Herrschaft. Rossellini nutzt diesen historischen Hintergrund und thematisiert die Rolle der Religion und ihrer Vertreter im politischen Kontext.
21.06.2007, 19:00

IL GENERALE DELLA ROVERE (DER FALSCHE GENERAL)

Italien 1959, Dauer: 138 min, Regie: Roberto Rossellini – OmenglU
Rossellini stellt seinen ersten männlichen Hauptdarsteller De Sica vor eine existenzielle Entscheidung: Der Schwindler und Lebenskünstler Bardone beutet im Winter 1943 während der deutschen Besatzung in Genua seine Landleute skrupellos aus. Als die SS ihn als V-Mann in die Rolle des getöteten, mit der Resistenza sympathisierenden Generals Della Rovere zwingt, muss er  zwischen Verrat und eigenem Tod entscheiden.
Gezeigt wird die ursprüngliche Fassung Rossellinis, die 6 Minuten länger als die Kinofassung ist.
23.06.2007, 19:30

LIBERA TERRA (LIBERA TERRA)

Deutschland 2007, Dauer: 48 min, Regie: Monica Colautti, Frank Wittlinger
Corleone – der Name steht spätestens seit Hollywood sich des Themas annahm für Mafia und Mafiaverbrechen.
Corleone – der Ort, von dem aus der Boss der Bosse Bernardo Provenzano bis zur Verhaftung am 11. April 2006 vierzig Jahre lang seine Fäden spinnen konnte.
Corleone – heute ein Ort, der mit seinen Nachbargemeinden die gegen die Mafia gerichtete Landwirtschaftskooperative "Placido Rizzotto - Libera terra" umgibt. 
Vor 10 Jahren hatte der Turiner Geistliche, Don Luigi Ciotti, die Idee, eine Kooperative zu initiieren, um die konfiszierten Mafia-Gutshöfe wieder ihrem ursprünglichen landwirtschaftlichen Nutzen zuzuführen. Dank des Engagements vieler Gruppen konnte vor 5 Jahren dieses Projekt verwirklicht werden und wird nach anfänglichen Schwierigkeiten heute von den Bewohnern akzeptiert und italienweit unterstützt. Die Mitglieder der Kooperative ließen sich weder durch massive Behinderungen noch durch Warnungen (zerstörte Saat, erhängter Hund auf dem Feld u.ä.) entmutigen.
Der Film stellt die Kooperative und die Situation kurz nach der Verhaftung Provenzanos dar, lässt deren Mitglieder, die Bewohner und die Antimafiaaktivisten zu Wort kommen und zeigt dabei eine Mafia, die zwar im Film nicht erscheint, aber allgegenwärtig ist.
04.07.2007, 19:00

LE AVVENTURE DI PINOCCHIO

Italien/Frankreich/Deutschland  1972, Dauer: 120 min, Regie: Luigi Comencini– OmitU
Luigi Comencinis Film gilt auch heute noch als die beste Umsetzung des berühmten Kinderbuches von Carlo Collodi, obwohl oder gerade weil er die phantastischen Elemente des Buches weitgehend in die Realität überführt und sehr frei mit dem Stoff umgeht. Da Pinocchio die meiste Zeit ein Junge aus Fleisch und Blut ist, bekommt das Märchen einen realistischen Charakter, der es auch für Erwachsene sehenswert macht. Nicht zuletzt überzeugt Comencini durch eine interessante Bildregie.

Der Film lief in der Reihe "Die Filmfamilie Comencini - Eine Werkschau anlässlich des Todes von Lugi Comencini"
"Am 6. April dieses Jahres starb in Rom Luigi Comencini im Alter von 90 Jahren. Mit mehr als 40 Filmen hat er das Unterhaltungskino Italiens maßgeblich mitgeprägt und gilt als einer der Väter der Commedia all’italiana. Seine Töchter haben die Filmarbeit als Regisseurinnen, Autorinnen und/oder Ausstatterinnen in Italien erfolgreich fortgesetzt.
Daher widmet der Italienische Filmclub diese Veranstaltungen, sowie die Reihen „KLASSIKER DES ITALIENISCHEN KINOS“ und „CINEMA ITALIANO“ der Comencini-Familie, die wie keine andere das italienische Nachkriegskino beeinflusst hat"
19.07.2007, 19:00

IL COMPAGNO DON CAMILLO (GENOSSE DON CAMILLO)

Italien 1965, Dauer: 109 min, Regie: Luigi Comencini – OmU
Erst zwingt Don Camillo seinen Rivalen Peppone  durch Eintritt in die kommunistische Partei, ihn als Funktionär mit nach Moskau zu nehmen und sorgt dort für einige Unruhe. Als Peppone aber als Geistlicher mit in die USA reisen will, legt Don Camillo natürlich andere Maßstäbe an.
Der letzte fertig gestellte Film der „Don Camillo und Peppone“-Reihe. Bei der Verfilmung des sechsten Films verstarb Fernandel. Dieser Film ist ein typisches Beispiel für die vielen erfolgreichen populären Filme, die das Filmwerk Luigi Comencinis prägen.

Der Film lief in der Reihe "Die Filmfamilie Comencini - Eine Werkschau anlässlich des Todes von Lugi Comencini"
"Am 6. April dieses Jahres starb in Rom Luigi Comencini im Alter von 90 Jahren. Mit mehr als 40 Filmen hat er das Unterhaltungskino Italiens maßgeblich mitgeprägt und gilt als einer der Väter der Commedia all’italiana. Seine Töchter haben die Filmarbeit als Regisseurinnen, Autorinnen und/oder Ausstatterinnen in Italien erfolgreich fortgesetzt.
Daher widmet der Italienische Filmclub diese Veranstaltungen, sowie die Reihen „KLASSIKER DES ITALIENISCHEN KINOS“ und „CINEMA ITALIANO“ der Comencini-Familie, die wie keine andere das italienische Nachkriegskino beeinflusst hat"
<< < 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 > >>