Italienische Filme mit deutschen Untertiteln

An jedem 3. Donnerstag im Monat

2020 - 2. Halbjahr



17.09.2020, 20:00

CIAO ARACÀ (CIAO ARACÀ)

Deutschland 2019, Dauer: 63 , Regie: Daniel Chisholm - OmU

Es treten auf: ehemalige und aktuelle Bewohner von Aracà


Es treten auf: ehemalige und aktuelle Bewohner von AracàErneut im Programm, da die Veranstaltung imDie Meinungen zu diesem Film gehen weit auseinander. Meint Dirk Schümer zu einer Besprechung, Sorrentino sei der erste Filmemacher, der das immense optische Potenzial der Berlusconi Epoche begriffen habe (Sex und Macht – Geschäft und Politik), äußert sich Lars-Olav Beier negativ: „Statt sich in die Tiefe zu wagen, geht der Film in die Breite und hinterlässt ein Gefühl der Leere...“ Jedenfalls brilliert Sorrentino in der optisch hervorragenden Inszenierung von Partys und Festen, in die der von Toni Servillo gespielte Berlusconi mit stoischem Lächeln hereinragt

 


Sergio betreibt einen Callgirl-Ring und will sich den größten und reichsten Kunden Italiens angeln: Silvio Berlusconi. So mietet er eine Yacht und das von dessen Grundstück einsehbaren Nachbarhaus, organisiert rauschende Partys und sorgt für Lautstärke, um die Aufmerksamkeit Berlusconis auf sich zu ziehen. Ihn und sein Umfeld fasziniert die Vorstellung von der Nähe zur Macht und so strickt er ein Intrigennetz, um zu seinem Ziel zu kommen.


Berlusconi hingegen, scheinbar der mächtigste Mann des Landes, langweilt sich derweilen auf seinem Landsitz und brütet Banalitäten aus. Der Reiz von Sex und Macht ist verbraucht und in der Ehe kriselt es, denn: seine Ehefrau Veronica verachtet ihn. Als er von engen Vertrauten verraten wird, beschließt er, erneut ins Regierungsamt zu gelangen.


Sorrentino versucht das Phänomen Berlusconi von der privaten Seite aufzurollen, stößt dabei aber auf Banalität und Leere, die er durch humoristische Einfälle zu überbrücken versucht. Ob er damit der Erklärung der Berlusconi Epoche nahe kommt, ist fraglich. 1. HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.

Als Gast in der Black Box: DanieEs treten auf: ehemalige und aktuelle Bewohner von Aracà


Erneut im Programm, da die Veranstaltung im 1. HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.


Als Gast in der Black Box: Daniel Chisholm, der Regisseur und Autor von CIAO ARACÀ


Ein Dorf in Italien steht am Rande des Verfalls, aber seine alternden Einwohner treten ihrer Zukunft mutig entgegen, während die nächste Generation um das Überleben im ländlichen Kontext kämpft.


Aracà, ein Dorf in den ligurischen Bergen, ist in Bewegung. Alternde Landwirte und ihre Familien müssen eine Vielzahl schwieriger Probleme angehen: Der Verlust traditioneller Anbaumethoden, globalisierte Agrarmärkte, eine Abwanderung junger Menschen und ein Zustrom von Außenstehenden, die billige Immobilien aufkaufen. Trotz dieser existenziellen Herausforderungen begegnen sie der Zukunft mit Anmut, Würde, Stoizismus und einem schelmischen Sinn für Humor.


Gleichzeitig suchen ihre verbliebenen Nachkommen nach Möglichkeiten, den Niedergang des ländlichen Raums aufzuhalten, indem sie in neue Weinreben, Geräte zur Weinherstellung, die Verjüngung von Olivenhainen, die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und eine bessere Vermarktung investieren. Obwohl sie erkannt haben, dass Qualität und Herkunft von grundlegender Bedeutung sind, bleiben ihre Erfolgschancen ungewiss.


CIAO ARACÀ dokumentiert das Leben der Bauern und ihrer Familien. Mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen werden die Kämpfe einer kleinen Gemeinde mit Industrialisierung und Globalisierung beleuchtet, ohne die ebenfalls vorhandenen Perspektiven aus den Augen zu verlieren.l Chisholm, der Regisseur und Autor von CIAO ARACÀ


Ein Dorf in Italien steht am Rande des Verfalls, aber seine alternden Einwohner treten ihrer Zukunft mutig entgegen, während die nächste Generation um das Überleben im ländlichen Kontext kämpft.


Aracà, ein Dorf in den ligurischen Bergen, ist in Bewegung. Alternde Landwirte und ihre Familien müssen eine Vielzahl schwieriger Probleme angehen: Der Verlust traditioneller Anbaumethoden, globalisierte Agrarmärkte, eine Abwanderung junger Menschen und ein Zustrom von Außenstehenden, die billige Immobilien aufkaufen. Trotz dieser existenziellen Herausforderungen begegnen sie der Zukunft mit Anmut, Würde, Stoizismus und einem schelmischen Sinn für Humor.


Gleichzeitig suchen ihre verbliebenen Nachkommen nach Möglichkeiten, den Niedergang des ländlichen Raums aufzuhalten, indem sie in neue Weinreben, Geräte zur Weinherstellung, die Verjüngung von Olivenhainen, die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und eine bessere Vermarktung investieren. Obwohl sie erkannt haben, dass Qualität und Herkunft von grundlegender Bedeutung sind, bleiben ihre Erfolgschancen ungewiss.


CIAO ARACÀ dokumentiert das Leben der Bauern und ihrer Familien. Mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen werden die Kämpfe einer kleinen Gemeinde mit Industrialisierung und Globalisierung beleuchtet, ohne die ebenfalls vorhandenen Perspektiven aus den Augen zu verlieren.rneut im ProgramEs treten auf: ehemalige und aktuelle Bewohner von Aracà


Erneut im Programm, da die Veranstaltung im 1. HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.


Als Gast in der Black Box: Daniel Chisholm, der Regisseur und Autor von CIAO ARACÀ


Ein Dorf in Italien steht am Rande des Verfalls, aber seine alternden Einwohner treten ihrer Zukunft mutig entgegen, während die nächste Generation um das Überleben im ländlichen Kontext kämpft.


Aracà, ein Dorf in den ligurischen Bergen, ist in Bewegung. Alternde Landwirte und ihre Familien müssen eine Vielzahl schwieriger Probleme angehen: Der Verlust traditioneller Anbaumethoden, globalisierte Agrarmärkte, eine Abwanderung junger Menschen und ein Zustrom von Außenstehenden, die billige Immobilien aufkaufen. Trotz dieser existenziellen Herausforderungen begegnen sie der Zukunft mit Anmut, Würde, Stoizismus und einem schelmischen Sinn für Humor.


Gleichzeitig suchen ihre verbliebenen Nachkommen nach Möglichkeiten, den Niedergang des ländlichen Raums aufzuhalten, indem sie in neue Weinreben, Geräte zur Weinherstellung, die Verjüngung von Olivenhainen, die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und eine bessere Vermarktung investieren. Obwohl sie erkannt haben, dass Qualität und Herkunft von grundlegender Bedeutung sind, bleiben ihre Erfolgschancen ungewiss.


CIAO ARACÀ dokumentiert das Leben der Bauern und ihrer Familien. Mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen werden die Kämpfe einer kleinen Gemeinde mit Industrialisierung und Globalisierung beleuchtet, ohne die ebenfalls vorhandenen Perspektiven aus den Augen zu verlieren.m, da die Veranstaltung im 1. HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.


Als Gast in der Black Box: Daniel Chisholm, der Regisseur und Autor von CIAO ARACÀ


Ein Dorf in Italien steht am Rande des Verfalls, aber seine alternden Einwohner treten ihrer Zukunft mutig entgegen, während die nächste Generation um das Überleben im ländlichen Kontext kämpft.


Aracà, ein Dorf in den ligurischen Bergen, ist in Bewegung. Alternde Landwirte und ihre Familien müssen eine Vielzahl schwieriger Probleme angehen: Der Verlust traditioneller Anbaumethoden, globalisierte Agrarmärkte, eine Abwanderung junger Menschen und ein Zustrom von Außenstehenden, die billige Immobilien aufkaufen. Trotz dieser existenziellen Herausforderungen begegnen sie der Zukunft mit Anmut, Würde, Stoizismus und einem schelmischen Sinn für Humor.


Gleichzeitig suchen ihre verbliebenen Nachkommen nach Möglichkeiten, den Niedergang des ländlichen Raums aufzuhalten, indem sie in neue Weinreben, Geräte zur Weinherstellung, die Verjüngung von Olivenhainen, die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und eine bessere Vermarktung investieren. Obwohl sie erkannt haben, dass Qualität und Herkunft von grundlegender Bedeutung sind, bleiben ihre Erfolgschancen ungewiss.


CIAO ARACÀ dokumentiert das Leben der Bauern und ihrer Familien. Mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen werden die Kämpfe einer kleinen Gemeinde mit Industrialisierung und Globalisierung beleuchtet, ohne die ebenfalls vorhandenen Perspektiven aus den Augen zu verlieren.

15.10.2020, 20:00

LA PARANZA DEI BAMBINI (PARANZA – DER CLAN DER KINDER)

Italien 2019, Dauer: 105, Regie: Claudio Giovanesi- OmU

Darsteller: Francesco Di Napoli, Viviana Aprea, Mattia Piano Del Balzo, Renato Carpentieri  u.a.


 


Erneut im Programm, da die Veranstaltung im 1.HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.


Die verschobene Aufführung dieses Films ermöglicht den Vergleich  der “ klassischen sizilianischen Mafia“, Thema des im nächsten Monat gezeigten Films IL TRADITORE, mit der hier gezeigten „neuen neapolitanischen Camorra“. Die „klassischen“ Bosse kümmerten sich noch persönlich um die Erpressung von Schutzgeldern, Einbrüche und Drogenverkauf an die Abhängigen. Nachdem dieses Geschäft weitgehend nach dem Delegationsprinzip organisiert haben, treten nach der Verhaftung einiger lokaler Bosse an deren Stelle kriminelle Jugendbanden, die in die bestehenden Strukturen eindringen und das entstehende Vakuum füllen. Für die alten Bosse sind sie ein Rekrutierungsfeld für den Nachwuchs. Sie hingegen organisieren Prostitution und Drogenhandel im großen Stil, sowie den Übergang zur legalen Wirtschaft.


 


Der 15-jährige Nicola lebt noch bei seiner Mutter, tastet sich in der Liebe voran und macht mit seinen Kumpeln das Sanità-Viertel in Neapel unsicher. Als er erleben muss, wie seine Mutter von Schutzgelderpressern gedemütigt wird, verbünden er und seine Freunde sich mit Agostino, Sprössling eines ehemals mächtigen Camorra-Clans, der die Entwicklungen der Zeit verpasst hat und bedeutungslos geworden ist. Mit dem Überfall auf ein Juweliergeschäft will sich die Gruppe die Mittel für Markenklamotten und einen luxuriösen Auftritt verschaffen. Doch der lokale Capo nimmt ihnen die Beute ab, unterbindet den Kontakt zu Agostino und lässt sie Marihuana verkaufen. Nach und nach unterstützen sie den Capo auch bei der Schutzgelderpressung und dem Verkauf härterer Drogen: endlich haben sie das so sehr gewünschte Geld.


Als bei einer Polizeiaktion auch der Capo verhaftet wird, wittern die Jugendlichen ihre Chance. Mit geringen Erfahrungen aber viel Elan versuchen sie, sich in den camorristischen Strukturen ihren Weg zu bahnen.
19.11.2020, 20:00

IL TRADITORE (IL TRADITORE: ALS KRONZEUGE GEGEN DIE COSA NOSTRA)

Italien/Frankreich/Deutschland/Brasilien 2019, Dauer: 153, Regie: Marco Bellocchio - OmU

Darsteller: Pierfrancesco Favino, Maria Maria Fernanda Candido, Nicola Calì, Luigi Lo Cascio u.a.


 


Zeigte der Film LA PARANZA DEI BAMBINI im letzten Monat die “neue  neapolitanische Camorra“ handelt der heutige vom Wendepunkt in der Geschichte der „klassischen sizilianischen Mafia“. In den achtziger Jahren prägen Machtkämpfe der Clans den mafiösen Alltag der Cosa Nostra. Richter Falcone versucht eine Schneise in diese kriminellen Verflechtungen zu schlagen. Tommaso Buscetta, im Krieg der Cosa Nostra immer mehr isoliert, trifft nach seiner Verhaftung auf Falcone, fasst Vertrauen und konvertiert zum Kronzeugen: der Maxi Prozess kann beginnen.


 


In seinem Alterswerk greift Bellocchio in moderner Art auf die Tradition des italienischen politischen Films zurück und schildert nicht nur in eindrücklicher Weise die Struktur der Cosa Nostra, die historische Entwicklung zum Maxiprozess und dessen Ablauf, sondern thematisiert auch die Bindungswirkung der Mitgliedschaft in einem Clan, die seelischen und psychischen Probleme des Verrats und den Zwist zwischen der Einsicht, das Richtige zu tun, aber auch seine Familie damit zu gefährden. Über den Film schwebt dabei das bei diesem Thema unvermeidliche Misstrauen eines jeden gegen jeden.


Bellocchio gelingt es, einen ausdifferenzierten Kosmos in atmosphärischer Dichte nahe am Protagonisten vorzustellen, und legt gleichzeitig die Strukturen der organisierten Kriminalität offen, unter denen Italien jahrzehntelang gelitten hat und teilweise immer noch leidet.

17.12.2020, 20:00

LORO (DIE VERFÜHRTEN)

Italien/Frankreich 2018, Dauer: 157, Regie: Paolo Sorrentino - OmU