Vergangene Sonderveranstaltungen

2020 - Ciao Aracà

Als Gast in der Black Box: Daniel Chisholm, der Regisseur und Autor von CIAO ARACÀ

Erneut im Programm, da die Veranstaltung im 1. HJ wegen des Corona Virus ausgefallen ist.

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17.09.2020, 20:00
Ciao Aracà (Ciao Aracà)
Deutschland
2019
63 min
Daniel Chisholm
OmU

Es treten auf: ehemalige und aktuelle Bewohner von Aracà

Ein Dorf in Italien steht am Rande des Verfalls, aber seine alternden Einwohner treten ihrer Zukunft mutig entgegen, während die nächste Generation um das Überleben im ländlichen Kontext kämpft.

Aracà, ein Dorf in den ligurischen Bergen, ist in Bewegung. Alternde Landwirte und ihre Familien müssen eine Vielzahl schwieriger Probleme angehen: Der Verlust traditioneller Anbaumethoden, globalisierte Agrarmärkte, eine Abwanderung junger Menschen und ein Zustrom von Außenstehenden, die billige Immobilien aufkaufen. Trotz dieser existenziellen Herausforderungen begegnen sie der Zukunft mit Anmut, Würde, Stoizismus und einem schelmischen Sinn für Humor.

Gleichzeitig suchen ihre verbliebenen Nachkommen nach Möglichkeiten, den Niedergang des ländlichen Raums aufzuhalten, indem sie in neue Weinreben, Geräte zur Weinherstellung, die Verjüngung von Olivenhainen, die neuesten landwirtschaftlichen Maschinen und eine bessere Vermarktung investieren. Obwohl sie erkannt haben, dass Qualität und Herkunft von grundlegender Bedeutung sind, bleiben ihre Erfolgschancen ungewiss.

CIAO ARACÀ dokumentiert das Leben der Bauern und ihrer Familien. Mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen werden die Kämpfe einer kleinen Gemeinde mit Industrialisierung und Globalisierung beleuchtet, ohne die ebenfalls vorhandenen Perspektiven aus den Augen zu verlieren.

2020 - IL GATTOPARDO - DER LEOPARD

Begleitveranstaltung zum Lesemarathon am 6. März 2020 im NRW Literaturbüro e.V.(Gerhard-Hauptmann-Haus): Tommasi di Lampedusa „Il Gattopardo“

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen-Gesellschaft e.V. / Società Italo-Tedesca e.V. – Dante Alighieri - Düsseldorf

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08.03.2020, 16:00
Il Gattopardo (Der Leopard)
Italien/Frankreich
1963
180 min
Luchino Visconti
OmU

Darsteller: Burt Lancaster, Claudia Cardinale, Alain Delon, Paolo Stoppa u.a.

Schon bald nach seinem Erscheinen 1958 zählte Tomasi di Lampedusas „Il Gattopardo“, der von den gesellschaftlichen Umbrüchen des 19. Jahrhunderts berichtet, zur Weltliteratur. Bereits vier Jahre später,1962, hatte Luchino Visconti aus dem Romanstoff einen Film geschaffen, der fester Teil der Filmgeschichte ist. Er erzählt die Geschichte des Übergangs von der feudalen zur bürgerlichen Macht mit filmischen Mitteln; in Bildern von blühender Pracht und morbidem Glanz.

Der alternde Fürst Don Fabrizio, Principe di Salina (Burt Lancaster), sieht die Erosion der Macht der Adelsgeschlechter kommen und verweigert die Mitarbeit am neuen Königreich Italien. Gleichzeitig fördert er die Eheschließung seines Neffen Tancredi (Alain Delon) mit Angelica (Claudia Cardinale), der Tochter des Bürgermeisters. Visconti inszeniert das Zusammentreffen der alten und neuen Gesellschaft in einem großen Ball, dessen Choreographie unvergesslich ist.
Mit kritischer Sympathie folgt der Film der letzten Lebensphase des Fürsten. Legendär ist der Satz des Romans, mit dem Tancredi seinem Onkel den Wandel der Zeitenläufe erklärt: „Es muss sich alles ändern, damit es bleibt, wie es ist.“

„Ein bewegendes historisches und gesellschaftliches Panoramabild von faszinierender Schönheit und analytischer Schärfe“ (Lexikon des Internationalen Films)

2019 - ORECCHIE, OHRENSAUSEN

Zu Gast In der Black Box: ALESSANDRO ARONADIO mit seinem Film ORECCHIE - OHRENSAUSEN

Das Schaffen von Alessandro Aronadio hat viele Seiten: Die Verdoppelung im Filmwerk von Cronenberg war das Abschlussthema im Psychologiestudium des 1975 in Rom geborenen Filmkünstlers. Seitdem arbeitet er als Fotograf und mit Preisen ausgezeichneter Schriftsteller, hauptsächlich aber als Regieassistent für zahlreiche Spiel-, Dokumentar- und Fernsehfilme. Seine eigenen Kurzfilme und Videoclips erhielten mehrfach Preise. In den bisherigen drei Spielfilmen tritt seine Virtuosität zu Tage: DUE VITE PER CASO erweitert auf den Spuren Kieslowskis und Tykwers die Auseinandersetzung mit dem Thema Zufall und in ORECCHIE erfindet er eine neue schwarz-weiße Bildsprache für das Genre Komödie. Sein dritter Film DIO C’È verpackt eine intellektuelle Auseinandersetzung mit den Weltreligionen in eine Commedia all’Italiana. Alle Filme behandeln Fragen der menschlichen Existenz, die mit visueller Phantasie, Tiefgang und Leichtigkeit erzählt werden.

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31.10.2019, 20:00
Orecchie (Ohrensausen)
Italia
2016
90 min
Alessandro Aronadio
OmU

Darsteller: Daniele Parisi, Silvia D'Amico, Rocco Papaleo, Pamela Villoresi, Ivan Franek, Piera Degli Esposti, Milena Vukotic, Paolo Giovannucci, Andrea Purgatori, Massimo Wertmüller, Francesca Antonelli, Niccolò Senni, Masaria Colucci, Silvana Bosi, Sonia Gessner

In Schwarz-Weiss gedreht, behandelt diese Komödie beiläufig existenzielle Fragen in einer Aufeinanderfolge augenzwinkernder, skurriler und absurder Situationen. Eine strenge Fotografie und ein fast akademischer Bildaufbau schaffen dazu eine Ernsthaftigkeit vermittelnde Kontrastfolie.

Er wird morgens mit einem Pfeifen im Ohr wach ... und es den ganzen Film über nicht mehr los. Am Kühlschrank findet Er einen Zettel „Dein Freund Luigi ist tot.“ Wer aber ist dieser Luigi? Das ist der Start in einen tragikomischen Tag mit sadistischen Ärzten, aufdringlichen Nonnen, einem Hip-Hop-Star im abgefahrenen Ambiente, der Frage, wie Er seiner Verlobten ein Lächeln entlocken kann, und der Begegnung mit der Mutter, die mit einem „Performance“-Künstler ihren neuen Frühling durchlebt. Und da ist immer wieder dieser Luigi, an den er sich beim besten Willen nicht erinnern kann.

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Köln.

Mit der freundlicher Unterstützung des Hotel Orangerie, Düsseldorf.

2018 - LA CICCIOLINA. GÖTTLICHE SKANDALNUDEL

Alessandro Melazzini ist ein Künstler des Zeitgeschehens in Bild und Wort: Als gebürtiger Italiener mit Wohnsitz in Deutschland greift er als Dokumentarfilmer Themen beider Länder auf und arbeitet publizistisch für italienische und deutsche Tageszeitungen (u.a. Il Sole und Süddeutsche Zeitung). Er versteht sich als Mittler zwischen den Kulturen beider Ländern und sucht in Veranstaltungen den Kontakt mit dem Publikum. Bei diesem Besuch in Düsseldorf bringt er seinen letzten, für ARTE produzierten Film mit: LA CICCIOLINA. GÖTTLICHE SKANDALNUDEL.

Begrüßung: Joachim Manzin (Manzin – italienische Übersetzungen

Moderation: Daniela Bacchini

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit:

Italia Altrove e.V. 
Deutsch-Italienische Gesellschaft
Manzin. Italienische Übersetzungen 

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05.12.2018, 20:00
LA CICCIOLINA. GÖTTLICHE SKANDALNUDEL
Deutschland/Frankreich
2016
54 min
Alessandro Melazzini
OmU

Darsteller:: Ilona Staller (Cicciolina), Michele Lo Foco, Filippo Ceccarelli, Marco Gregoretti, Gianfranco Spadaccia, Jeff Koons

Entlang der Biographie Ilona Stallers wird das Phänomen der von ihr verkörperten Pornostarikone Cicciolina beleuchtet. In Ungarn 1951 geboren ebnete eine Hochzeit ihren Weg nach Italien, wo sie sich in den 70er Jahren schnell zur Sex-Pop-Ikone entwickelte. Ihren Ruhm und ihren Ruf nutzte sie, um 1987 als Abgeordnete für die Partito Radicale ins Italienische Parlament einzuziehen. Das sorgte für ungeheures internatonales Aufsehen und veränderte den Umgang in der italienischen Politik. Dabei waren Cicciolinas Gesetzesinitiative nicht provokant, sondern eher konstruktiv (Tierschutz, Umweltschutz, Situation von Häftlingen u.ä.). Über einen geschäftlichen Kontakt lernte sie Jeff Koons kennen, den sie heiratete, mit ihm einen Sohn zeugte und ihn zu vom Kunstmarkt teuer bezahlten Kunstwerken inspirierte.. Nach dem Scheitern der nur kurzen Ehe und ihrem Abschied aus der Pornobranche  ist sie international politisch tätig.

Zum Abschluss wirft der Film die Frage auf, ob Cicciolina durch die Fixierung des Wahlkampfs auf ihre Person und ihre Showtalente die Wahrnehmung der Politiker in der Öffentlichkeit so verändert hat, dass der Weg für den Entertainer und Medienexperten Berlusconi frei wurde.

2016 - ITALIENISCHER FILMCLUB SPEZIAL: WESTERN ALL’ITALIANA

Django, Sabata, Sartana. Jeder Kinogänger kennt die Filmfiguren des Italowestern, die an diese Blütezeit des italienischen Kinos erinnern. In den Werken von Quentin Tarantino, Robert Rodriguez oder John Woo wirkt diese Epoche der Filmgeschichte auch heute noch fort. Der italienische Filmclub spürt mit vier ausgewählten Filmen diesem Genre nach.

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25.09.2016, 16:30
CIPOLLA COLT (ZWIEBEL-JACK RÄUMT AUF)
Italien/Spanien/Deutschland
1975
91 min
Enzo G. Castellari (als Enzo Girolami)
OmU

Darsteller: Franco Nero, Sterling Hayden, Martin Balsam, Emma Cohen, Leo Anchóriz, Romano Puppo

In dieser parodistischen Western-Komödie legt sich Franco Nero (Django) als Zwiebelfarmer mit einem Ölmagnaten an, der ihm nach Land und Leben trachtet. Elemente der Commedia dell’arte und der Commedia all’italiana verbinden sich mit der Slapstick-Tradition. Der Film ironisiert die vorausgegangene Phase der Klamaukfilme des Genres.

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15.09.2016, 20:00
DJANGO
Italien/Spanien
1966
91 min
Sergio Corbucci
OmU

Darsteller: Franco Nero, José Canalejas, José Bódalo, Loredana Nusciak, Ángel Álvarez, Gino Pernice, Simón Arriaga, Giovanni Ivan Scratuglia

In den Kampf zweier Banditenbanden mischt sich ein Fremder ein, der ein Maschinengewehr in einem Sarg hinter sich herzieht: Django. „Der eigentümlich konstruierte, überaus spannende und brutale Italowestern erwies sich als ein so überragender kommerzieller Erfolg, dass er eine wahre Django-Flut auslöste.“ (Filmdienst)

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03.09.2016, 19:00
FACCIA A FACCIA (VON ANGESICHT ZU ANGESICHT)
Italien/Spanien
1967
112 min
Sergio Sollima
OmU

Darsteller: Gian Maria Volontè, Tomas Milian, William Berger, Jolanda Modio, Gianni Rizzo, Carole André, Ángel del Pozo

Ein Duell der anderen Art: der vom Banditen Bennet als Geisel genommene Fletcher findet immer mehr Gefallen am kriminellen Leben, während der Verbrecher auf den rechten Weg zurück findet. FACCIA A FACCIA ist nach RESA DEI CONTI der zweite Teil von Sollimas Western-Trilogie und gilt als einer der tiefgründigsten Italo-Western. So wirft er u.a. Fragen zur Relativität moralischer Fragen im kriminellen Umfeld auf.

 

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02.09.2016, 21:15
LA RESA DEI CONTI (DER GEHETZTE DER SIERRA MADRE)
Italien/Spanien
1966
110 min
Sergio Sollima
OmU

Darsteller: Lee Van Cleef, Tomas Milian, Walter Barnes, Nieves Navarro, Gérard Herter, Maria Granada, Roberto Camardiel, Ángel del Pozo, Luisa Rivelli

Der Kopfgeldjäger Corbett wird auf den vermeintlichen Mädchenmörder Cuchillo angesetzt. Als er diesen nach einigen Widrigkeiten findet, begreift er dessen Unschuld und beide suchen den wahren Täter. Die spannende Geschichte, beeindruckende Darsteller und die hervorragenden Landschaftsaufnahmen machen diesen Film zu einem der großen Klassiker des Genres. Der berühmte Soundtrack – von Quentin Tarantino 2009 in INGLORIOUS BASTERDS wiederverwendet – stammt von Ennio Morricone.

2015 - FRANCO MARESCO - BELLUSCONE – WARUM DIE ITALIENER BERLUSCONI LIEBEN

Der sizilianische Regisseur Franco Maresco hat seine Anwesenheit in Düsseldorf wegen Krankheit leider absagen müssen.

Anlass ist die Präsentation des Buches über sein gemeinsames Kinoschaffen mit Daniele Ciprì und die Vorstellung seines letzten Films.
Buchvorstellung Sieglinde Borvitz CONTROCORRENTE – DIE KRUDEN VISIONEN VON CIPRÌ UND MARESCO.
Nach der These dieses Buches legen die beiden Regisseure die Mechanismen der medialen „Gouvernementalität“ in Italien offen, indem sie einen semiotischen Konflikt befeuern, der die politische Aufteilung des Sinnlichen, also unsere Wahrnehmung, betrifft.

Die Veranstaltung ist Teil des öffentlichen Seminars „Die Neuverhandlung des Imaginären. Tendenzen des aktuellen italienischen Kinos“ der Universität Heinrich Heine, das am 6. und 7. Juli 2015 im „Haus der Universität“ in Düsseldorf (Schadowplatz 14) stattfindet.

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06.07.2015, 20:00
BELLUSCONE. UNA STORIA SICILIANA (BELLUSCONE - WARUM DIE ITALIENER BERLUSCONI LIEBEN)
Italien
2014
95 min
Franco Maresco
OmU

Es sind Marescos schräge Protagonisten, die Berlusconi, in Sizilien nur „Belluscone“ genannt, seine Stimmen sichern. Die Straßen Palermos erscheinen in den Bildern Marescos als mafiöse Parallelwelt, in der eine Hand die andere wäscht – und aus der es kein Entrinnen gibt. Maresco macht in erschreckender Weise deutlich, wie das System der Mafia im Kleinen funktioniert.

2015 - UNA VITA TRANQUILLA (EIN RUHIGES LEBEN)

18.00 Uhr - Laura Garavini spricht über das deutsch-italienische Verhältnis, die Mafia und Europa und lädt zum Diskutieren ein.

Zur Person:

Laura Garavini wurde am 23. Juli 1966 in Vignola (MO) geboren und lebt seit 1989 in Deutschland und Italien. 2007 gründete sie mit prominenten italienischen Gastronomen in Berlin die Initiative „Mafia? Nein danke!“. 2008 wurde sie als Vertreterin der Auslandsitaliener in die italienische Abgeordnetenkammer gewählt und war vom November 2008 bis März 2013 Fraktionsvorsitzende des Partito Democratico im Antimafia-Ausschuss des italienischen Parlaments. 2013 kandidierte sie erneut erfolgreich im Wahlkreis Europa. und wurde im März 2014 zur Vorsitzenden der „Kommission zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf europäischer und internationaler Ebene” ernannt. Gegenwärtig ist sie auch Vorsitzende der deutsch-italienischen Parlamentariergruppe.

Eine Sonderveranstaltung des Italienischen Filmclubs in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V. Dante Aligheri.

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27.04.2015, 20:00
UNA VITA TRANQUILLA (EIN RUHIGES LEBEN)
Italien/Deutschland/Frankreich
2010
105 min
Claudio Cupellini
OmU

Darsteller: Toni Servillo, Marco D'Amore, Francesco Di Leva, Juliane Köhler, Maurizio Donadoni, Alice Dwyer, Leonardo Sprengler

Ein Aspekt des deutsch-italienischen Verhältnisses im alltäglichen Leben einer Familie: Ein ausgestiegener Mafioso hat in Deutschland eine Familie gegründet und ein Restaurant eröffnet. Doch dann taucht sein erster Sohn aus Italien auf und seine neue Welt gerät aus den Fugen.

2015 - IL CARATTERE ITALIANO. LA STORIA DI UNA GRANDE ORCHESTRA ITALIANA. (DIE ITALIENISCHE ART. DIE GESCHICHTE EINES GROßEN ITALIENISCHEN ORCHESTERS.)

Die italienische Art: ein Film über Musik, ein Film in der Musik.

Eine Sonderveranstaltung des Italienischen Filmclubs in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V. – Dante Alighieri.

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01.03.2015, 12:00
IL CARATTERE ITALIANO. LA STORIA DI UNA GRANDE ORCHESTRA ITALIANA. (DIE ITALIENISCHE ART. DIE GESCHICHTE EINES GROßEN ITALIENISCHEN ORCHESTERS)
Deutschland/Italien
2013
100 min
Angelo Bozzolini
OmU

Das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia spielt am 3.3.2015 in der Tonhalle Düsseldorf. Zur Einstimmung zeigen wir diesen Dokumentarfilm über die Geschichte des Orchesters, dessen Mitglieder und ihre Musik.

Mit aktuellen Aufnahmen und Archivschätzen wird ein Porträt des Orchesters gezeichnet. Der Film lässt den Zuschauer miterleben, wie eine Aufführung entsteht. Er lernt die Musiker und ihre Musik kennen, fiebert mit ihnen der Aufführung entgegen und erlebt die Erleichterung und Freude nach dem Schlussapplaus.

2014 - LA MEGLIO GIOVENTÙ (DIE BESTEN JAHRE)

10 Jahre „Italienischer Filmclub“ in der Black Box – Kino im Filmmuseum Düsseldorf: wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Als alles begann, wurde den Initiatoren Marisa und Joachim Manzin prophezeit: „Das haltet Ihr keine drei Jahre durch!“ Manchmal helfen schlechte Vorhersagen, um das Gegenteil zu bewirken. Und so schauen wir in unserem regelmäßigen Programm zurück auf die Höhepunkte der letzten 10 Jahre. LINK

Feiern aber wollen wir dieses Jubiläum an einem Wochenende mit einem monumentalen, sechstündigen Film der neueren Zeit, der nichts geringeres versucht, als 40 Jahre Zeitgeschichte Italiens zu erzählen, von der Aufbruchzeit der 60er Jahre bis zur Stagnation im Produktionsjahr des Films 2003.

Eine Pause mit spanisch inspiriertem Meeresfrüchterisotto, sowie Wein, alkoholfreien Getränken u.a. (gesponsert von „Manzin, italienische Übersetzungen“) ermöglicht ein Atemholen, Füßevertreten und interessante Gespräche.

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22.03.2014, 17:00
LA MEGLIO GIOVENTÙ (DIE BESTEN JAHRE)
Italien
2003
366 min
Marco Tullio Giordana
OmU

10° anniversario: i maggiori successi del Club del Cinema Italiano

Darsteller: Alessio Boni, Luigi Lo Cascio, Jasmine Trinca, Adriana Asti, Sonia Bergamasco, Fabrizio Gifuni, Maya Sansa, Camilla Filippi, Valentina Carnelutti

Zeitgeschichte in persönlichen, vernetzten Biografien zu erzählen, hat Reitz mit seinem HEIMAT-Projekt in Deutschland unternommen. Einem ähnlichen Konzept folgt Marco Tullio Giordana in Italien: Ausgehend von der Aufbruchzeit und Solidarität der 1960er Jahre verfolgt er die Mitglieder der Familie Carati in Rom und beschreibt deren Weg über mehr als 40 Jahre. In dieser Zeit trifft jedes Familienmitglied eigene Lebensentscheidungen, die stark von der politischen Entwicklung beeinflusst sind. So entsteht ein historisches Bild der italienischen Gesellschaft in ihren Widersprüchen als unterhaltsames, spannendes, dramaturgisch dicht inszeniertes und mit über 20 nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnetes Filmkunstwerk.

„Es sagt sich so leicht, man habe im Kino nicht bloß einen Film gesehen, sondern eine Erfahrung gemacht. Diesmal ist es wahr.“ (FAZ)

2012 - Puccini e la fanciulla

Am 16. September 2012 ist der italienische Regisseur Paolo Benvenuti zusammen mit Paola Baroni zu Gast in der Black Box. In Italien ist Paolo Benvenuti bekannt für seine außergewöhnliche Erzählweise und Bildsprache mit historisch-kulturellem Hintergrund.

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16.09.2012, 20:00
Puccini e la fanciulla
Italien
2009
78 min
Paolo Benvenuti, Paola Baroni
S

ohne Dialoge

Darsteller: Riccardo Moretti, Tania Squiliano, Giovanna Daddi, Debora Mattiello, Federica Chezzi

Während Puccini seine Oper „La fanciulla del West“ komponiert, verfangen sich die Personen in seiner Umgebung in sexuellen Intrigen und Beziehungen. Das beeinflusst auch Puccini und seinen Schaffensprozess.

2011 - Retrospektive Pier Paolo Pasolini

Im Februar und März 2011 zeigen der Filmclub 813 Köln und der Filmmuseum Düsseldorf (Black Box) sämtliche Kurz- und Spielfilme von Pier Paolo Pasolini, dessen Ermordung sich am 2. November 2010 zum 35. Mal jährte. Mit Ausnahmen von SALÒ O LE 120 GIORNATE DI SODOMA (Di e120 Tage von Sodom), die wir schon am 15.04.2010, ore 20:00, gezeigt haben.

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27.02.2011, 15:00
Le mura di Sana’a (Die Mauer von Sana’a)
Italien
1971/74
14 min
Pier Paolo Pasolini
OmU

Dokumentation „in Form eines Appells an die UNESCO“ über die bedrohten historischen Bauten in der jemenitischen Hauptstadt Sana‘a, die der Drehort für eine aus der endgültigen Fassung von IL DECAMERON herausgeschnittenen Sequenz war.

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